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von Lieb Redaktion

Weiterhin Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wegen Überschuldung – Konsequenzen für Vertragspartner?

Pandemiebedingt überschuldete Unternehmen müssen bis 31.12.2020 weiterhin keinen Insolvenzantrag stellen – welche Konsequenzen hat das für den Geschäftsverkehr? Die fälligen Zahlungen bleiben aus – angesichts der Tatsache, dass ein Unternehmer keinen Einblick in die finanzielle Situation seines Vertragspartners hat, kann er nicht absehen, ob die Gegenseite zahlungsunwillig oder zahlungsunfähig ist oder ob eine „bloße Zahlungsstockung“ vorliegt, die nach kurzer Zeit wieder behoben ist und der geschuldete Betrag eben doch noch verspätet eingeht.

von Lieb Redaktion

Keine Insolvenz wegen Corona – wie geht es weiter?

Das am 25.03.2020 im Bundestag beschlossene Gesetz zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und zur Begrenzung der Organhaftung bei einer durch die COVID-19-Pandemie bedingten Insolvenz (COVInsAG) wurde am 25.03.2020 im Bundestag verabschiedet (wir berichteten). Es sieht u.a. eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zunächst 30.09.2020 vor. Im Gesetz vorgesehen ist eine Verlängerungsmöglichkeit durch Rechtsverordnung bis längstens 31.03.2021. Ob es zu einer Verlängerung kommen wird, steht zum momentanen Zeitpunkt noch nicht fest.